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Beschreibung
Röntgenmikroskop für zerstörungsfreie 3D-Bildgebung (Röntgen-Computertomographie, CT)
Im Zentrum der Forschungsanwendung mit dem Hochleistungs-Röntgen-Nanotomograph steht die hochauflösende, zerstörungsfreie Detektion sowie dreidimensionale Lokalisierung und Quantifizierung von Schädigungen und Porositäten in verschiedenen Materialien. Diese Analysen sind essenziell, um Schädigungsmechanismen auf der (Sub-)Mikroskala sowie hochkomplexe Prozesse – von der initialen Rissentwicklung bis zum strukturellen Versagen – besser zu verstehen und beschreiben zu können. Das am Institut für Baustoffe vorhandene 3D-Röntgenmikroskop ist in ein multianalytisches Mikrostruktur-Labor eingebettet, so dass eine Flankierung mit ergänzenden Analyseverfahren, wie bspw. Nanoindentation oder Ramanspektroskopie, möglich ist.
Die Besonderheit des Hochleistungs-Röntgenmikroskops ist, dass eine große Bandbreite an Materialien durch die verschiedenen Nutzenden erforscht wird: Von mineralischen (Betone, Mörtel, etc.) über nicht-mineralische (Dämmmaterialien, Faserverbunde, etc.) bis hin zu metallischen (z. B. (Memory-)Stahl) Baustoffen. Die Forschung fokussiert bspw. auf die hochgenaue Charakterisierung fortschreitender Schädigungsprozesse unter (zyklisch-)mechanischen Belastungen oder äußeren Umwelt¬einwirkungen (Frost, Säure, Feuchtigkeit, Temperatur, etc.), die zu einer sukzessiven Degradation der Baustoffe führen. Eine verbesserte Charakterisierung des Materialverhaltens unter variierenden Belastungs- und Expositionszuständen bildet die Grundlage, um Schadensprozesse präzise zu modellieren und fundierte Prognosen über den dauerhaften und nachhaltigen Einsatz dieser Materialien in Bauteilen und Bauwerken zu treffen. Auf Basis der Erkenntnisse können Materialien auch in ihren Zusammensetzungen oder Strukturen optimiert werden, wie bspw. CO2-reduzierte Betone oder funktionalisierte Faserverbundwerkstoffe für die Windenergie.
Zur Auswertung der röntgenmikroskopischen Daten werden u. a. KI-gestützte Segmentierungsverfahren genutzt und weiterentwickelt, um Mikrostrukturen automatisiert zu analysieren und z. B. Faserorientierungen in Verbundwerkstoffen zu bestimmen oder diffuse Schädigungen in zementgebundenen Materialien zu identifizieren. Die aus der Röntgenmikroskopie gewonnenen Informationen werden in hochgenaue Berechnungs- und Simulationsmethoden überführt. Diese sind z. T. mit modernen Methoden des maschinellen Lernens angereichert oder basieren auf probabilistischen Betrachtungen auf Basis statistisch repräsentativer Volumenelemente. Die Methoden ermöglichen den Skalenübergang von der Mikroskala auf die Strukturebene und erlauben zuverlässige Prognosen des Bauteilverhaltens für die gesamte Lebensdauer. Durch die erzielten Erkenntnisse werden entscheidende Impulse für die Entwicklung, Bewertung und nachhaltige Nutzung innovativer Materialsysteme gegeben.
Im Zentrum der Forschungsanwendung mit dem Hochleistungs-Röntgen-Nanotomograph steht die hochauflösende, zerstörungsfreie Detektion sowie dreidimensionale Lokalisierung und Quantifizierung von Schädigungen und Porositäten in verschiedenen Materialien. Diese Analysen sind essenziell, um Schädigungsmechanismen auf der (Sub-)Mikroskala sowie hochkomplexe Prozesse – von der initialen Rissentwicklung bis zum strukturellen Versagen – besser zu verstehen und beschreiben zu können. Das am Institut für Baustoffe vorhandene 3D-Röntgenmikroskop ist in ein multianalytisches Mikrostruktur-Labor eingebettet, so dass eine Flankierung mit ergänzenden Analyseverfahren, wie bspw. Nanoindentation oder Ramanspektroskopie, möglich ist.
Die Besonderheit des Hochleistungs-Röntgenmikroskops ist, dass eine große Bandbreite an Materialien durch die verschiedenen Nutzenden erforscht wird: Von mineralischen (Betone, Mörtel, etc.) über nicht-mineralische (Dämmmaterialien, Faserverbunde, etc.) bis hin zu metallischen (z. B. (Memory-)Stahl) Baustoffen. Die Forschung fokussiert bspw. auf die hochgenaue Charakterisierung fortschreitender Schädigungsprozesse unter (zyklisch-)mechanischen Belastungen oder äußeren Umwelt¬einwirkungen (Frost, Säure, Feuchtigkeit, Temperatur, etc.), die zu einer sukzessiven Degradation der Baustoffe führen. Eine verbesserte Charakterisierung des Materialverhaltens unter variierenden Belastungs- und Expositionszuständen bildet die Grundlage, um Schadensprozesse präzise zu modellieren und fundierte Prognosen über den dauerhaften und nachhaltigen Einsatz dieser Materialien in Bauteilen und Bauwerken zu treffen. Auf Basis der Erkenntnisse können Materialien auch in ihren Zusammensetzungen oder Strukturen optimiert werden, wie bspw. CO2-reduzierte Betone oder funktionalisierte Faserverbundwerkstoffe für die Windenergie.
Zur Auswertung der röntgenmikroskopischen Daten werden u. a. KI-gestützte Segmentierungsverfahren genutzt und weiterentwickelt, um Mikrostrukturen automatisiert zu analysieren und z. B. Faserorientierungen in Verbundwerkstoffen zu bestimmen oder diffuse Schädigungen in zementgebundenen Materialien zu identifizieren. Die aus der Röntgenmikroskopie gewonnenen Informationen werden in hochgenaue Berechnungs- und Simulationsmethoden überführt. Diese sind z. T. mit modernen Methoden des maschinellen Lernens angereichert oder basieren auf probabilistischen Betrachtungen auf Basis statistisch repräsentativer Volumenelemente. Die Methoden ermöglichen den Skalenübergang von der Mikroskala auf die Strukturebene und erlauben zuverlässige Prognosen des Bauteilverhaltens für die gesamte Lebensdauer. Durch die erzielten Erkenntnisse werden entscheidende Impulse für die Entwicklung, Bewertung und nachhaltige Nutzung innovativer Materialsysteme gegeben.
Details
| Name/Bezeichnung | Röntgenmikroskop "Xradia 410 Versa" |
|---|---|
| Erwerbszeitpunkt | 1 Nov. 2016 |
| Hersteller | Carl Zeiss AG |
DFG-Gerätegruppenschlüssel
- Spezielle Geräte anderer Fachrichtungen und spezielle Labortechnik / Röntgengeräte für Materialanalyse und -strukturforschung / 4070 Spezielle Röntgengeräte für Material-Analyse, Strukturforschung, Werkstoff-Bestrahlung
Projekte
- 1 Abgeschlossen
-
Hochleistungs-Röntgen-Nanotomograph
Lohaus, L. (Projektleiter*in (Principal Investigator))
15 März 2016 → 31 Dez. 2017
Projekt: Forschung
Publikationen
-
Deciphering AI behaviors in microstructural material modeling of composites using diffusion models
Khan, A. W. & Balzani, C., 1 Okt. 2025, 45th Risø International Symposium on Materials Science: Advancement in composites through characterisation, modelling and digitalisation 01/09/2025 - 04/09/2025 Copenhagen, Denmark. 11 S. 012012. (IOP Conference Series: Materials Science and Engineering; Band 1338).Publikation: Beitrag in Buch/Bericht/Sammelwerk/Konferenzband › Aufsatz in Konferenzband › Forschung › Peer-Review
Open Access -
From CT Imaging to 3D Representations: Digital Modelling of Fibre-Reinforced Adhesives with Image-Based FEM
Khan, A. W., Xu, K., Manousides, N. & Balzani, C., 3 Dez. 2025, in: Adhesives. 1, 4, 21 S., 14.Titel in Übersetzung :From CT Imaging to 3D Representations: Digital Modelling of Fibre-Reinforced Adhesives with Image-Based FEM Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel › Forschung › Peer-Review
Open Access -
Micro- and nanostructural investigations of high and ultra-high performance concrete under fatigue
Engelhardt, M., Kalytta-Mewes, A., Volkmer, D., Lohmann, J., Ritter, M., Schaan, G., Schmidt-Döhl, F., Ali, M. A., Basaldella, M., Haist, M., Kern, B., Lohaus, L., Oneschkow, N., Rozanski, C., Timmermann, T., Grosse, C. U., Birtel, V., Garrecht, H., Madadi, H. & Markert, M. &1 mehr, , Okt. 2025, in: International journal of fatigue. 199, 109038.Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel › Forschung › Peer-Review
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