Abstract
Die Alkali-Kieselsaure-Reaktion (AKR) führt nach wie vor zu einer Vielzahl von Schadensfallen in Deutschland. Somit zeigt sich, dass derzeitige Vermeidungsstrategien nicht ausreichend sind. Dies gilt insbesondere für den modernen Betonbau, der durch Mehrstoffsysteme mit stark unterschiedlichen Bindemittelzusammensetzungen und geringen w/z- bzw. w/b-Werten gekennzeichnet ist. Die Komplexität des AKR-Schädigungsprozesses sowie die große Bandbreite von Kompositzementen und Zusatzstoffen führen einerseits zu schadensverschärfenden Randbedingungen, z.B. infolge niedriger w/z-Werte. Andererseits können schadensvermeidende oder schadensreduzierende Einflüsse der Zusatzstoffe nicht adäquat ausgenutzt werden, weil sie in den aktuellen Regelwerken nicht berücksichtigt werden. Im vorliegenden Beitrag werden die Einflüsse unterschiedlicher Bindemittelkombinationen auf die resultierende OH--Ionenkonzentration in der Porenlösung und die damit einhergehende Längenänderung – als Indikator für eine AKR-Schädigung – systematisch und quantitativ ermittelt und bewertet. Dabei soll das bislang nicht genutzte Potenzial der Zusatzstoffe und Kompositzemente im Hinblick auf eine Erhöhung des AKR-Widerstands aufgezeigt werden.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel des Sammelwerks | Beiträge zur 7. DAfStb-Jahrestagung mit 60. Forschungskolloquium |
| Herausgeber/-innen | Ludger Lohaus, Michael Haist, Steffen Marx |
| Erscheinungsort | Berlin |
| Herausgeber (Verlag) | Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, Beuth Verlag |
| Seiten | 90-102 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2019 |
| Veranstaltung | 7. DAfStb-Jahrestagung mit 60. Forschungskolloquium - Hannover, Deutschland Dauer: 28 Okt. 2019 → 29 Okt. 2019 |
Konferenz
| Konferenz | 7. DAfStb-Jahrestagung mit 60. Forschungskolloquium |
|---|---|
| Land/Gebiet | Deutschland |
| Ort | Hannover |
| Zeitraum | 28 Okt. 2019 → 29 Okt. 2019 |
Dieses zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver