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Bullying in Schulen unter der Betrachtung von psychologischen Grundbedürfnissen, Wettbewerbsorientierung und Lehrkraftverhalten

Publikation: Qualifikations-/Studienabschlussarbeit › Dissertation

Abstract

In den Untersuchungen dieser Dissertation zeigt sich, dass sowohl die Frustration als auch die Wettbewerbsorientierung hinsichtlich der psychologischen Grundbedürfnisse mit Bullyingverhalten in Zusammenhang gebracht werden können. Gleichzeitig scheinen Lehrkräfte durch eine bedürfnisorientierte Gestaltung ihres Verhaltens und des Unterrichts das Potenzial zu besitzen, auf Bullyingprozesse einzuwirken. Insbesondere unterstützendes und fürsorgliches Lehrkraftverhalten sowie die Vermeidung einer leistungsorientierten Lehrkraftpräferenz könnten dabei entscheidend sein, um aggressionsfördernde Dynamiken und Bullyingverhalten zu reduzieren. Die Erkenntnisse scheinen dabei möglicherweise auch im sonderpädagogischen Kontext relevant zu sein und könnten unter Berücksichtigung der psychologischen Grundbedürfnisse erklären, warum Lernende mit Beeinträchtigung verstärkt Bullyingverhalten zeigen oder viktimisiert werden. Das bessere Verständnis der motivierenden Faktoren für Bullyingverhalten und die davon abgeleiteten präventiven Maßnahmen zur Förderung einer inklusiven, unterstützenden Unterrichtsumgebung könnten dazu beitragen, das Risiko von Bullying und Viktimisierung für alle Lernenden zu reduzieren.
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDoktor(in) der Philosophie (Dr. phil.)
Gradverleihende Hochschule
  • Leibniz Universität Hannover
Betreuer*in / Berater*in
  • Börnert-Ringleb, Moritz, Betreuer*in
Datum der Bewilligung20 Apr. 2026
ErscheinungsortHannover
Herausgeber (Verlag)
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 28 Apr. 2026

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