Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Die ästhetische Autonomie und das Politische bei Marlene Streeruwitz und Jacques Rancière: oder: „Politik in Romanen verhandeln“

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelForschungPeer-Review

Abstract

Kunst ist politisch, indem sie – so die These – ein „raum-zeitliches Sensorium“ (Rancière) herstellt, das alternative (ästhetische) Erfahrungen ermöglicht. Auch die Romane von Marlene Streeruwitz sind weniger durch die Thematisierung konkreter Politik geprägt als vielmehr durch eine Präsenz des Politischen, die sich durch eine dezidiert ästhetisch autonome Figurengestaltung auszeichnet, mittels derer Machtstrukturen kritisiert werden. Schreibt Rancière der Kunst die Aufgabe zu, die „Aufteilungen des Sinnlichen“ im Leben zu verändern, so geht es Streeruwitz um eine radikale Demokratisierung der Verhältnisse.
OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)235-258
FachzeitschriftZeitschrift für deutsche Philologie
Jahrgang142
Ausgabenummer2
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 28 Juni 2023

Dieses zitieren