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Elektronisches Publizieren und Bewertung wissenschaftlicher Expertise

  • Nicola Mößner*
  • , Klaus Erlach
  • *Korrespondierende*r Autor*in für diese Arbeit

Publikation: Sonstige PublikationForschungPeer-Review

Abstract

Das Positionspapier adressiert Probleme und Schwierigkeiten, die sich aus dem elektronischen Publizieren und den derzeitigen bibliometrischen Bewertungsverfahren wissenschaftlicher Expertise ergeben. Hierzu zählen u.a. der ‚Markt‘ der Informationen (Stichwort: Verlagsoligopole), das Wissenschaftler:innen-Tracking und die Metrisierung der Wissenschaft.

Es richtet sich insbesondere an Vertreter:innen die akademischen Philosophie als Fachdisziplin. Das Papier enthält Empfehlungen dazu, wie die identifizierten Problempunkte innerhalb der Disziplin lösungsorientiert angegangen werden können. Folgende Punkte werden zur Diskussion gestellt:

- Diamond-Open-Access im Bereich des elektronischen Publizierens: Infrastruktur in die Hände der wissenschaftlichen Community
- Peer Review: Begutachtung nach Kriterien der Wissenschaftlichkeit
- Bewerbungsverfahren: Nutzung von Visualisierungen statt Metriken
- Promotionsphase: Trennung der Rollen von Betreuung und Begutachtung
- Datenhoheit: Unterbindung des Wissenschaftler-Trackings

Die Empfehlungen zielen auf eine unmittelbare Stärkung der Autonomie des Wissenschaftsbetriebs.
OriginalspracheDeutsch
Herausgeber (Verlag)Zenodo
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 9 Apr. 2024

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