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Quantitative Mineralbestimmung in der Schlufffraktion von Böden auf der Grundlage der chemischen Analyse und unter Anwendung der Karl‐Fischer‐Titration. II. Ergebnisse bei Böden aus Geschiebedecksand, Geschiebemergel und Löß

  • Stefan Dultz*
  • , Heinrich Graf Von Reichenbach
  • *Korrespondierende*r Autor*in für diese Arbeit

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelForschungPeer-Review

Abstract

Die Gehalte an Dreischichtsilikaten und Feldspäten der Schlufffraktionen in den Horizonten einer podsolierten Braunerde aus Geschiebedecksand und von Parabraunerden aus Löß und Geschiebemergel wurden mit einem in Teil I der Arbeit ausführlich beschriebenen Verfahren bestimmt. Von Dreischichtsilikaten und Feldspäten wurden jeweils drei verschiedene Komponenten beschrieben, nämlich Muskovit (Ms), Phlogopit (Phl), Annit (Ann) bzw. Orthoklas (Or), Albit (Ab) und Anorthit (An), sowie deren Anteile an der Zusammensetzung der Korngrößenfraktion dargestellt. Die Schlufffraktionen der drei untersuchten Böden weisen eine ähnliche mineralogische Zusammensetzung auf. Or‐ und Ab‐Komponente haben hohe, etwa gleich große Anteile an der Zusammensetzung der Feldspäte, während bei den Dreischichtsilikaten die Ms‐Komponente dominiert. Durch die Bodenentwicklung kommt es in der Zusammensetzung der Schlufffraktion zu einer deutlichen Abnahme der Gehalte an Dreischichtsilikaten, während die Gehalte an Feldspat weitgehend unverändert erscheinen. Verluste an Kalium in der Schlufffraktion sind auf die Abnahme an Dreischichtsilikaten zurückzuführen.

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)459-464
Seitenumfang6
FachzeitschriftZeitschrift für Pflanzenernährung und Bodenkunde
Jahrgang158
Ausgabenummer5
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1995

ASJC Scopus Sachgebiete

  • Bodenkunde

Dieses zitieren