Project Details
Description
Zahnwellenverbindungen (ZWV) zählen zu den höchstbelasteten Maschinenelementen im Antriebsstrang und sitzen üblicherweise so zentral im Leistungsfluss, dass die von der ZWV erfahrene Beanspruchung sowie weitere an dieser Stelle aufgezeichnete Messgrößen zur Bewertung der weiteren kritischen Maschinenelemente eingesetzt werden können. Auftretende kritische Bauteilbeanspruchungen sollen mithilfe eines Werkstoffsensors in Kombination mit einer Wirbelstromprüfung detektiert werden.
Die Eigenschaften eines sensorisch aktivierten Werkstoffs verändern sich mit der erfahrenen Beanspruchung, wodurch die Information über diese Beanspruchung dauerhaft im Werkstoff gespeichert wird. Durch die lokale sensorische Aktivierung des Werkstoffs darf jedoch keine signifikante Beeinträchtigung der globalen Festigkeitseigenschaften des Bauteils erfolgen. Die veränderten Werkstoffeigenschaften sollen von einer Auswerteeinheit erfasst, verarbeitet und per Funk versendet werden können, welche lediglich in großen Zeitschritten (Minuten / Stunden / Tage anstelle von Sekundenbruchteilen bei z.B. DMS) aktiviert wird und somit um Größenordnungen geringere Mengen elektrischer Energie benötigt. Die hierfür notwendige Energie soll mittels Energy Harvesting System erzeugt werden.
Das Prinzip des sensorischen Werkstoffs basiert auf einer Gefügeumwandlung von metastabilem Austenit zu Martensit bei Beanspruchung oberhalb einer Grenzbeanspruchung. Das martensitische Gefüge verfügt gegenüber austenitischem Gefüge über eine deutlich höhere elektrische Leitfähigkeit sowie ferromagnetische Eigenschaften, welche mit einer Wirbelstromprüftechnik erfasst werden können. Der Sensor bzw. die Umwandlungseigenschaft des Werkstoffs kann mit einer Laser-Wärmebehandlung lokal dort erzeugt und individuell eingestellt werden, wo die mechanischen Lasten oder Spannungen erfasst werden sollen.
Die Eigenschaften eines sensorisch aktivierten Werkstoffs verändern sich mit der erfahrenen Beanspruchung, wodurch die Information über diese Beanspruchung dauerhaft im Werkstoff gespeichert wird. Durch die lokale sensorische Aktivierung des Werkstoffs darf jedoch keine signifikante Beeinträchtigung der globalen Festigkeitseigenschaften des Bauteils erfolgen. Die veränderten Werkstoffeigenschaften sollen von einer Auswerteeinheit erfasst, verarbeitet und per Funk versendet werden können, welche lediglich in großen Zeitschritten (Minuten / Stunden / Tage anstelle von Sekundenbruchteilen bei z.B. DMS) aktiviert wird und somit um Größenordnungen geringere Mengen elektrischer Energie benötigt. Die hierfür notwendige Energie soll mittels Energy Harvesting System erzeugt werden.
Das Prinzip des sensorischen Werkstoffs basiert auf einer Gefügeumwandlung von metastabilem Austenit zu Martensit bei Beanspruchung oberhalb einer Grenzbeanspruchung. Das martensitische Gefüge verfügt gegenüber austenitischem Gefüge über eine deutlich höhere elektrische Leitfähigkeit sowie ferromagnetische Eigenschaften, welche mit einer Wirbelstromprüftechnik erfasst werden können. Der Sensor bzw. die Umwandlungseigenschaft des Werkstoffs kann mit einer Laser-Wärmebehandlung lokal dort erzeugt und individuell eingestellt werden, wo die mechanischen Lasten oder Spannungen erfasst werden sollen.
| Status | Active |
|---|---|
| Effective start/end date | 1 Jan 2025 → 31 Dec 2027 |
Collaborative partners
- Leibniz University Hannover (lead)
- Clausthal University of Technology (TUC)
Funding type
- German Research Foundation (DFG)
Funding scheme
- Projects in Priority Programmes
Key research areas of LUH
- Production Engineering
-
Design and development of a load-sensitive autonomous splined shaft with material sensors, integrated evaluation unit, wireless data transmission and energy harvesting
Gansel, R., Quanz, M., Heinrich, C., Zwoch, S., Schäfer, G., Barton, S., Maier, H. J. & Lohrengel, A., 17 Sept 2025, In: Forschung im Ingenieurwesen/Engineering Research. 89, 1, 145.Research output: Contribution to journal › Article › Research › peer review
Open Access -
Entwicklung eines energieautarken Wirbelstromprüfsystems für die Zustandsüberwachung von Bauteilen und Bauwerken
Gansel, R. M. A., Barton, S., Zwoch, S., Maier, H. J., Quanz, M. & Lohrengel, A., 1 Jun 2025, DGZfP-Jahrestagung 2025, 26.– 28. Mai 2025 in Berlin. (DGZfP-Berichtsband; vol. 184).Research output: Chapter in book/report/conference proceeding › Conference contribution › Research
Open Access -
Positioning of a material sensor in a splined shaft
Quanz, M., Gansel, R., Krahl, S., Schäfer, G., Barton, S., Maier, H. J. & Lohrengel, A., 17 Aug 2025, In: Forschung im Ingenieurwesen/Engineering Research. 89, 1, 89.Research output: Contribution to journal › Article › Research › peer review
Open Access