Abstract
Politisches Targeting ist ein häufig eingesetztes Instru-
ment im digitalen Wahlkampf. Targeting beruht auf der Sammlung und
Aggregation persönlicher Daten von Nutzer:innen sozialer Medien und
resultiert in der Bestimmung von Personengruppen, welche anfällig für
bestimmte Inhalte sind. Diese Personengruppen werden mit konkreten
Inhalten adressiert, während andere ausgeschlossen bleiben. Ethisch
problematisch ist dies aufgrund mangelnder Transparenz, der Um-
gehung bestehender Richtlinien, Missachtung individueller Privatheit
und der Gefährdung der Demokratie. Insgesamt lässt sich eine Ver-
antwortungsdiffusion und Handlungsohnmacht bezüglich des Schutzes
von Individuen feststellen. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese
Problematik aus ethisch-psychologischer Perspektive.
ment im digitalen Wahlkampf. Targeting beruht auf der Sammlung und
Aggregation persönlicher Daten von Nutzer:innen sozialer Medien und
resultiert in der Bestimmung von Personengruppen, welche anfällig für
bestimmte Inhalte sind. Diese Personengruppen werden mit konkreten
Inhalten adressiert, während andere ausgeschlossen bleiben. Ethisch
problematisch ist dies aufgrund mangelnder Transparenz, der Um-
gehung bestehender Richtlinien, Missachtung individueller Privatheit
und der Gefährdung der Demokratie. Insgesamt lässt sich eine Ver-
antwortungsdiffusion und Handlungsohnmacht bezüglich des Schutzes
von Individuen feststellen. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese
Problematik aus ethisch-psychologischer Perspektive.
| Original language | German |
|---|---|
| Pages (from-to) | 208-220 |
| Journal | Communicatio Socialis |
| Volume | 58 |
| Issue number | 2 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - Jun 2025 |
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